DGSA Blog

Willkommen auf dem Blog der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA).

Über die DGSA

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) wurde im Jahre 1989 gegründet. Sie widmet sich der Förderung der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit und entfaltet dafür eine Reihe von Aktivitäten in Forschung, Theorie und Lehre. Zur Webseite der DGSA.

Personen aus der DGSA sowie Gastautor*innen beschreiben, kommentieren, analysieren und erklären aktuelle Ereignisse aus der Perspektive der Sozialen Arbeit. Für den Inhalt sind die jeweiligen Autorinnen und Autoren verantwortlich.

Wir freuen uns über regen Austausch und Diskussionen!

  • DGSA.podcast: Audioformat der DGSA geht an den Start.

    Von Adrian Roeske und Milena Konrad — Aufmerksame Leser*innen des Tagungsprogramms der Jahrestagung der DGSA dürften es bereits entdeckt haben: Im April 2022 startet die DGSA ein eigenes Audioformat, welches fortan unter dem Titel „DGSA.podcast“ auf den gängigen Streaming-Plattformen verfügbar sein wird. Die Hosts des Podcasts werden die DGSA-Mitglieder Milena Konrad und Adrian Roeske sein, welche von nun an regelmäßig Personen aus Wissenschaft und Forschung Sozialer Arbeit vor das Mikrofon holen werden. Gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Spatscheck aus dem Vorstand der DGSA bildet das Trio darüber hinaus die Podcast-Redaktion. Eines der Ziele des „DGSA.podcast“ ist es, die Wissenschaft und…

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    4–5 Minuten
  • Verqueerte Welt?

    Konversionsbehandlungen, LGBTQI*-Jugend, Hilfesystem – auf dem Weg zur Entpathologisierung einer Normalität — von Florian Moser. Als eines der wenigen Länder weltweit (u.a. Kanada, Israel, Frankreich) beschließt das neuseeländische Parlament im Februar 2022 ein gesetzliches Verbot von Konversionsbehandlungen. „Alle Menschen – einschließlich junge Menschen – verdienen Schutz, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität oder ihrem Geschlechtsausdruck“, so die Aussage des Justizministeriums. Was ist Konversionstherapie oder -behandlung? Sogenannte Behandlungsangebote oder Therapien zur „Heilung“, Beseitigung, Veränderung sowie Unterdrückung sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder des Geschlechtsausdrucks. Altbekannte Methoden dieser „Behandlungen“ sind Hypnose, Schläge, Elektroschocks, Vergewaltigungen, Medikamente und Gesprächstherapie. Skurrile und verstörende Praktiken, um den Makel…

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    5–8 Minuten
  • Was hat die Klimakrise mit feministischer Care-Forschung zu tun?

    Von Lotte Rose — Nicht erst seit der Klimakrise wissen wir, dass die ökologischen Verhältnisse so geschädigt sind und werden, dass das Überleben des Planeten und damit der Menschheit auf dem Spiel stehen. Nicht allein die Temperatur des Planeten, sondern auch anderweitige existentielle Ressourcen wie Luft, Wasser, Böden, Pflanzen und Tiere sind aus dem Gleichgewicht. Dies schafft gesellschaftliche Beunruhigung und Angst, mobilisiert Protestbewegungen und ökologische Wissensentwicklung, und zwingt auch Politik zum Handeln. Auf zahlreichen Ebenen werden Maßnahmen ergriffen, um die ökologischen Schädigungen aufzuhalten und bestenfalls aufzuheben und die Umwelt vor weiteren Schädigungen erfolgreich zu schützen.     Gerahmt ist dies alles…

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    3–4 Minuten
  • Frauen – Forschung und Professionalisierung Sozialer Arbeit

    Nachdenkliches zum Aktionstag #4genderstudies am 18.12.2021 —von Gaby Lenz. Ohne Frauen gäbe es keine Professionalisierung der Sozialen Arbeit. Ohne Frauen gäbe es keine Forschung in der Sozialen Arbeit. Ohne Frauen gäbe es keine Soziale Arbeit, die an den konkreten Lebenslagen der Menschen ausgerichtet ist und darauf zielt, prekäre Lebensverhältnisse zu überwinden. Dass vornehmlich Frauen die Professionalisierung Sozialer Arbeit initialisiert haben, gilt inzwischen wieder als Basiswissen Sozialer Arbeit. Aber wird die historisch enge Verbindung zwischen der Praxis Sozialer Arbeit (mit dem Ziel Lösung der Sozialen Frage) und Praxisforschung hinreichend thematisiert? Die Ausrichtung der Frauenforschung der Gründerinnen zielte darauf aus dem Feld…

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    3–5 Minuten
  • Soziale Arbeit in Kontexten des Alter(n)s in Zeiten der Corona-Pandemie und ‚danach‘?

    Von Michaela Lukas, Sabrina Reuther und Christian Bleck — Durch die Covid-19-Pandemie wurden und werden das ‚Alter‘ und der Umgang mit älteren Menschen gesellschaftlich neu und anders thematisiert – oder? Eine mittlerweile geläufige Formel lautet in etwa: ‚Corona ist wie ein Brennglas, das bereits vorhandene soziale Problemlagen sichtbarer macht bzw. verschärft‘. In Bezug auf die Wahrnehmung des Alters und die Lebensbedingungen im Alter wurden aber nicht nur soziale Problemlagen sichtbarer (hier z. B. Einsamkeit und soziale Isolation im Alter, vgl. u. a. Nakao et al. 2021.; DVSG 2020), sondern darüber hinaus auch Ambivalenzen und Dilemmata im gesellschaftlichen, politischen und professionellen Umgang damit.…

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    9–14 Minuten
  • Sozial-ökologische Transformationen und Klimagerechtigkeit in der Sozialen Arbeit.

    Von Ingar Abels — Im April 2021 gründete sich die DGSA Fachgruppe Sozialökologische Transformation und Klimagerechtigkeit in der Sozialen Arbeit. Soziale Gerechtigkeit spielt in der Sozialen Arbeit seit jeher eine zentrale Rolle, doch wird zunehmend deutlich, dass jegliche Debatten um Gerechtigkeit nicht ohne Rekurs auch auf Klimagerechtigkeit geführt werden können. So sind Menschen, die über weniger Ressourcen verfügen, um sich, ihr soziales und ökologisches Umfeld zu schützen bzw. geschützt zu werden, deutlich vulnerabler hinsichtlich der sozialen und ökologischen Folgen, die durch die Klimakrisen und Umweltzerstörung ausgelöst werden. Die Fachgruppe denkt deshalb politische und aktivistische Arbeit explizit mit, etwa in Kooperation…

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    5–7 Minuten
  • Wer ist eigentlich diese netzwerkAGsozialearbeit?

    Die non-professorale Wissenschaft organisiert sich als Fachgruppe in der DGSA — von Nora Sellner, Fabian Fritz, Tilman Kallenbach und Nils Klevermann. Der Sommer 2021 in den Sozialen Medien war für eine Weile durch den Hastag #IchBinHanna geprägt. Als Reaktion auf ein Video des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) erklären sollte, äußerten sich tausende Wissenschaftler:innen kritisch zu den Befristungsregelungen und prekären Arbeitsverhältnissen. Die Aktion, von Amrei Bahr, Kristin Eichhorn und Sebastian Kubon initiiert, schaffte es bis zu einer Aktuellen Stunde im Bundestag und erzeugt weiterhin Resonanz (Mehr Infos zu #IchbinHanna). Auch Gewerkschaften, Berufsverbände und akademische Fachgesellschaften griffen…

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    5–8 Minuten
  • „Wohl bekomms!“ Der Deutsche Ethikrat sucht nach Ernährungs- und Gesundheitsverantwortlichkeiten.

    Von Lotte Rose — Die Bevölkerungsgesundheit beschäftigt Regierungen schon lange. Und die Frage der Ernährung war dabei schon immer prominent. War es zunächst vor allem die Not, die Bevölkerung überhaupt ausreichend satt zu bekommen (um starke Arbeitskräfte und Soldaten zu haben oder auch Revolten zu verhindern), liegt das Problem heutzutage bekanntlich ganz woanders. Seit vielen Jahren wird davor gewarnt, dass Menschen zu viel und Ungesundes essen, sich dazu auch noch zu wenig bewegen, dass sie dicker werden und dass ernährungsbedingte Krankheiten dramatisch zunehmen, was die Volkswirtschaft schädigt. Dazu gesellt sich in jüngerer Zeit ein weiteres Problem-Narrativ. Im Zuge der wachsenden…

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    6–9 Minuten
  • Nach der Tagung ist vor der Tagung … Ein Rückblick auf #trinational 2021 und Vorstellung der neuen Socia Media Beauftragten der DGSA

    Vor mittlerweile gut elf Wochen fand die trinationale Tagung der drei wissenschaftlichen Fachgesellschaften OGSA, SGSA und DGSA mit gleich drei Premieren statt: Zum ersten Mal länderübergreifend, zum ersten Mal digital und zum ersten Mal während der Corona-Pandemie. Für mich war es auch eine Premiere, zumindest in meiner neuen Funktion als Social-Media-Beauftragte der DGSA – 2018 war ich als dokumentierende Fotografin bei der DGSA-Tagung in Hamburg dabei. 2019 in Stuttgart hinter der Filmkamera bei der Serie „30 Jahre – 30 Köpfe“. Ich möchte in diesem Beitrag einen kurzen Rückblick auf die Tagung aus meiner Perspektive geben und mich gleichzeitig bei den…

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    3–4 Minuten
  • # Ich bin (nicht) Hanna.

    Für eine professorale Einmischung in die Debatte um Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft. Es ist ein verspäteter Ruhm. Drei Jahre nachdem Doktorand*in Hanna die Hauptrolle in einem Video des BMBF (Link zum Video des BMBF) hatte, trendet ihr Name bei Twitter und anderen (digitalen) Medien. Das Ministerium für Bildung und Forschung erklärt in dem Film das Wissenschaftszeitvertragsgesetz und warum es, aller Kritik zum Trotz, eine sinnvolle Sache sei: Befristete Stellen seien nötig, weil sonst „eine Generation alle Stellen verstopft“. Außerdem würde dadurch für „neue Impulse“ gesorgt, von denen die Wissenschaft lebe, so das BMBF in einer aktuellen Stellungnahme vom 13.06.21 (Link…

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    2–4 Minuten
  • Soziale Arbeit und Corona. Fragen und Einladung zu einer politischen Stellungnahme

    Die Praxis Sozialer Arbeit ist seit dem Beginn der Krise massiv betroffen, in unterschiedlichen und noch nicht klar zu benennenden Auswirkungen. Doch gerade jetzt ist ihr politischer Auftrag als Menschenrechtsprofession gefragt; insbesondere auch, da sie an den Adressat*innen / Nutzer*innen nahe dran ist und erfährt welche Probleme und Antworten sich stellen. Diese werden von der Politik oft nicht wahrgenommen oder in ihre Überlegungen eingebunden. Die Profession Soziale Arbeit hat eine klare Verantwortung für diese und muss sowohl theoretisch, praktisch als auch politisch aus dieser Pandemie ihre eigenen Lehren ziehen und sich öffentlich klar und laut positionieren. Sie muss ihren Fokus,…

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    4–7 Minuten
  • Kohäsion und Spaltung in Social Media: Welchen Beitrag können wir leisten?

    Im Folgenden möchte ich die Titel-gebenden Begriffe der Kohäsion und der Spaltung der diesjährigen trinationalen Tagung vor dem Hintergrund der Kommunikation in Social Media diskutieren. Mir ist besonders daran gelegen, die Vorteile von Dissens – insbesondere in Social Media – herauszustreichen, die zu einem vielfältigen Wir führen können. Für die am 23. und 24. April 2021 anstehende trinationale Tagung der DGSA, OGSA und SGSA wählten die drei Fachgesellschaften den Titel „Europäische Gesellschaft(en) zwischen Kohäsion und Spaltung“. Dabei sei es für die Soziale Arbeit von Bedeutung, „nach ihrem Beitrag zum Herstellen oder auch zum Verhindern sozialer und gesellschaftlicher Kohäsion zu fragen“.…

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    4–6 Minuten
  • Dickes Brett und Gefahr für die Qualität der Wissenschaft – oder forsch voran und eigensinnig?

    Selbst- und Fremdbilder des Promovierens in der Sozialen Arbeit und ihre Konsequenzen für die Promotionsförderung Wir schreiben Erfolgsgeschichten – jeden Tag. Wir, das sind die Promovierenden in der Sozialen Arbeit. Wir promovieren in einem Spannungsfeld zwischen Diskussionen um die „wahre Wissenschaft“, hochschulpolitischen Interessen verschiedenster Institutionen und deren Standesdünkel und Statusgerangel sowie der Konkurrenz um knappe Ressourcen. Wir promovieren aufgrund des fehlenden Promotionsrechts an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) meistens in Kompromisslösungen wie Graduiertenkollegs, Formen kooperativer Promotionen und „fremdplatziert“ an universitären Fakultäten mit mehr oder weniger Nähe zur Profession und Disziplin Soziale Arbeit. Trotzdem sollte hier nicht vergessen werden zu erwähnen,…

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    15–22 Minuten
  • DGSA wird um Fachgruppe „Digitalisierung und Soziale Arbeit“ ergänzt

    Als im Frühjahr 2020 erstmalig sämtliche Universitäten und Hochschulen in Folge der Ausbreitung von COVID-19 schließen mussten, konnte kaum jemand ahnen, dass der Ausdruck „Digitalisierungsschub“ im weiteren Verlauf des Jahres zu einer zentralen Begrifflichkeit werden würde. Dieser Schub hat sich als Beschreibung für einen Wandel etabliert, der Pandemie-bedingt (in Teilen) beschleunigt wurde und zur ‚digitalen Aufrüstung‘ zahlreicher gesellschaftlicher Bereiche geführt hat. Unter anderem waren auch die Ausbildungsinstitutionen für Soziale Arbeit herausgefordert, Inhalte digital zu vermitteln und den Betrieb sicherzustellen. Gleichzeitig wurden die Angestellten zahlreicher Organisationen ins Homeoffice geschickt, für welches es Infrastrukturen zu schaffen galt, um digital oder „auf Distanz“…

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    5–8 Minuten
  • Kindererziehung von Hunden lernen? Fragen zur Empörung über die RTL-Sendung „Train your baby like a dog“

    Am 3.1.2021 strahlte RTL eine Pilot-Sendung des Genres des ‚Reality TV‘ aus, die schon im Vorfeld ein Aufreger war: Eine Hundetrainerin unterstützt vor laufender Kamera zwei Familien bei der Bewältigung der Erziehungsprobleme mit ihren Kindern. Das Filmkonzept erinnert an die „Supernanny“, ein Coaching-Fernsehformat, das 2004 bis 2011 in RTL lief und das damals auch schon stark in der Kritik war. Während aber die „Supernanny“ Katharina Saalfrank vom Sender als Diplompädagogin vermarktet wurde, also als einschlägig, formal und akademisch qualifiziert zur Kindererziehung, ist dies nun anders. Zu der aktuellen Erziehungsexpertin Aurea Verebes heißt es, dass sie eine Ausbildung als Hundetrainerin hat…

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    6–9 Minuten

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