DGSA Blog

Willkommen auf dem Blog der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA).

Über die DGSA

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) wurde im Jahre 1989 gegründet. Sie widmet sich der Förderung der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit und entfaltet dafür eine Reihe von Aktivitäten in Forschung, Theorie und Lehre. Zur Webseite der DGSA.

Personen aus der DGSA sowie Gastautor*innen beschreiben, kommentieren, analysieren und erklären aktuelle Ereignisse aus der Perspektive der Sozialen Arbeit. Für den Inhalt sind die jeweiligen Autorinnen und Autoren verantwortlich.

Wir freuen uns über regen Austausch und Diskussionen!

  • „Systemsprenger“ oder: Wie Hilfen besser gelingen können! Gedanken zum Spielfilm „Systemsprenger“

    Der nachfolgende Text entstand auf Anregung meiner Kollegin Prof. Dr. Michaela Köttig und nach einem intensiven gemeinsamen wechselseitigen Austausch. — von Regina Rätz — Mitte September 2019 kam der Spielfilm „Systemsprenger“ der Regisseurin Nora Fingscheidt in die Kinos. Vor dem Kinostart wurde er bundesweit in Einzelvorführungen bereits Fachkräften, vor allem der Sozialen Arbeit und Pädagogik, gezeigt und mit Podiumsdiskussionen zum Thema flankiert. Die Reaktionen der Fachkräfte auf den Film waren enorm. Es wurde unter anderem benannt, dass der Film sehr emotional und aufwühlend sei. Dies einerseits, weil er einen Fall zeige, bei denen die Angebote und Leistungen der Kinder- und…

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    11–16 Minuten
  • Promotionsrundmail Nr. 200: Persönliche Betrachtungen

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    10–16 Minuten
  • „Rechtsextremismus“ – Mandat der Menschenrechtsprofession Soziale Arbeit!?

    Rückblick auf den gemeinsamen Studientag „Rechtsextremismus“ der Frankfurt University of Applied Sciences und der IUBH Internationale Hochschule Rund 480 angemeldete Studierende, über 50 Referent*innen und die Erkenntnis: Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und seinen Strukturen sollte viel stärker in den Curricula der Studiengänge Soziale Arbeit verankert sein. So lässt sich der gemeinsame Studientag „Rechtsextremismus“ von Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) und IUBH Internationale Hochschule bilanzieren. Der Studientag, organisiert von Michaela Köttig und mir, setzt an einem aktuellen Themenfeld an: Das gesellschaftliche Klima verändert sich in Deutschland und die rassistische Hetze ‚wirkt‘: In der gesamten BRD steigen im ersten Halbjahr 2019…

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    4–7 Minuten
  • Rezo-ziale Arbeit?!

    Kurz vor der Europawahl 2019 landete der Youtuber „Rezo“ mit dem Video „Die Zerstörung der CDU“ einen viralen Hit. Das Video wurde mittlerweile fast 15 mio. mal angeklickt – eine fraglos enorme Reichweite. Es erfuhr sowohl öffentlichen Zu- als auch Widerspruch. Letzterer konzentrierte sich insbesondere auch darauf, die im Video kommunizierten Aspekte und Quellen seien zu einseitig und würden komplexen gesellschaftspolitischen Sachverhalten somit nicht gerecht werden. Dies mag zutreffen, inwieweit eine tiefergehende Betrachtung von Für und Wider bezüglich gesellschaftspolitischer Sachverhalte allerdings Aufgabe von Influencer*innen ist, sei an dieser Stelle dahingestellt. Auffällig ist die Art und Weise, wie mit der gewählten…

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    6–9 Minuten
  • Gesichter der Sozialen Arbeit

    Seit 2008 wurden mithilfe des Projekts „Gesichter der Sozialen Arbeit“ Plakate im DIN A2 Format erarbeitet, die zu einer Dauerausstellung an der DHBW Stuttgart führten. Die „Gesichter“, die Soziale Arbeit prägten, sollten sichtbar werden. Dazu tauchten wir in die Geschichte Sozialer Arbeit ein. Mit jeder Person wird eine neue Facette Sozialer Arbeit sichtbar. Die Personen und ihre „Gesichter“ wurden durch die Rezeption der Geschichtsschreibung entdeckt. Wir fragten uns: Wer gehört zu den „Lichtgestalten“? Wer legt eigentlich fest, wer dazu gehört? Was meint der Begriff Soziale Arbeit? Wie hat sich das, was mit dem Sammelbegriff Soziale Arbeit ausgedrückt wird entwickelt? Welche…

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    7–10 Minuten
  • „Gemeinsam Strukturen schaffen, um zu gestalten…”

    … das ist wohl einer der Sätze, die wir Organisator*innen zum Leitmotiv für die Vorkonferenz des wissenschaftlichen Nachwuchses der Sozialen Arbeit machen könnten. Warum? Das wollen wir in dem vorliegenden Beitrag erläutern.  Bereits zum zweiten Mal haben sich im Rahmen der Vorkonferenz zur Jahrestagung der DGSA am 25. und 26. April 2019 Nachwuchswissenschaftler*innen der Sozialen Arbeit in Stuttgart getroffen, in diesem Jahr mit knapp 120 Teilnehmenden sogar doppelt so viele wie beim ersten Mal. Schon die stürmischen Begrüßungen verhießen zwei großartige Tage. Die am häufigsten gestellte Frage war sicherlich: „Und was ist bei dir so passiert? Erzähl doch mal!“ Aus…

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    4–6 Minuten
  • Mit Blick auf die Jahrestagung 2019: Digitalisierung, ein Querschnittsthema?

    Inzwischen hat es fast jede/r mindestens einmal gelesen: Phrasen wie „Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche“, „Digitalisierung ist allgegenwärtig“ oder schlicht „Digitalisierung verändert alles“. Da liegt es doch nahe, von Digitalisierung als Querschnittsthema, auch in der Sozialen Arbeit, zu sprechen. Oder nicht? Ich wäre auch nicht die erste, der diese Formulierung über die Lippen käme. In Blogs, Statements und Thesenpapieren ist man längst zu dem Schluss gekommen, dass es Tatsache ist, dass die Digitalisierung ein Querschnittsthema in der Sozialen Arbeit ist. Daher schickte ich mich an, darüber eine Master-Thesis zu schreiben. Ich wollte prüfen, ob das Thema Digitalisierung als Querschnittsthema für die…

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    2–3 Minuten
  • Doing Social Work – Einladung zur Entwicklung einer dynamischen grounded Theorie Sozialer Arbeit

    Warum warten wir in unseren Seminaren in Studiengängen Sozialer Arbeit eigentlich auf kollektives Stöhnen, wenn wir über Theorien sprechen? Warum reproduzieren wir damit selbst immer wieder die Geschichte des Gaps zwischen Theorie und Praxis in der Sozialen Arbeit? Immer wenn wir uns theoretisierend mit Sozialer Arbeit auseinandersetzen, macht das Spaß: in der Lehre ebenso wie in der Forschung, zusammen mit Studierenden und mit Kolleg*innen. Warum? Weil wir miteinander im Gespräch sind, weil wir gemeinsam etwas entwickeln und erleben, dass uns diese Auseinandersetzung weiterbringt im Nachdenken darüber, was Soziale Arbeit ist. Theoretisieren macht Spaß Mit Studierenden im 7. Semester des Bachelorstudiengangs…

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    6–8 Minuten
  • „Bist du stark genug für meine Paprika?“ Was unterscheidet Soziale Arbeit ohne und mit Gender Studies?

    Gender Studies seien unnütz – dies ist immer häufiger und immer lauter zu hören. Entsprechende Lehrstühle, Institute, Studiengänge und Forschungsprojekte werden zu ideologischen Kaderschmieden erklärt, in denen eine feministische Weltherrschaft vorbereitet würde, statt seriöse Wissenschaft zu betreiben. Jeder Cent öffentlicher Förderung sei einer zu viel. Tatsächlich hat die ungarische Regierung kürzlich die Gender Studies aus der Liste der zugelassenen Studiengänge gestrichen. Auch hierzulande scheint die Lobby für entsprechende Maßnahmen zu wachsen, zumindest verschafft sie sich mehr öffentliches Gehör.     Doch welche Folgen hat es eigentlich, wenn ein Berufs- und Wissenschaftsfeld wie Soziale Arbeit nicht (mehr) auf Genderwissen zurückgreift – weil dieses…

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    6–10 Minuten
  • Die DGSA im Jahr 2018 – ein Rückblick

    Ende des Jahres ist in vielen Bereichen ein guter Zeitpunkt, das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Auch wir als Vorstand wollen auf das vergangene Jahr zurückblicken und einige Highlights und besondere Entwicklungen für die DGSA nochmals in den Blick nehmen. Das Herzstück der DGSA sind die Fachgruppen und Sektionen, in denen mit viel Engagement und Sachverstand an der Weiterentwicklung der Profession und Disziplin der Sozialen Arbeit gearbeitet wird. Einen guten Einblick in diese Arbeit geben die zweimal im Jahr publizierten Berichte aus der Fachgruppen- und Sektionsarbeit im Newsletter. Diesen erhalten die Mitglieder der DGSA nun seit zwei Jahren als…

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    3–5 Minuten
  • Vom (Nach-)Denken

    Als mich die Anfrage der Social-Media-Beauftragten der DGSA erreichte, ob ich Lust und Zeit hätte, etwas für den Blog der DGSA zu schreiben, war ich nicht nur positiv überrascht, dass „die Macher*innen“ mich überhaupt gefunden hatten, ich freute mich besonders, dass sie mir die Gelegenheit geben wollten, zumindest einen Teil meiner Gedanken mit den Leser*innen zu teilen. „Zu welchem Thema soll ich denn schreiben?“, fragte ich die Verantwortliche. „Das Thema können Sie im Grunde frei wählen (irgendwie Pre-Con)“, kam prompt als Antwort. Und ich sagte kurzentschlossen zu. Und damit begann die Herausforderung… Was würden die Leute denn hören, bzw. lesen…

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    4–6 Minuten
  • Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

    Die rasante technische Entwicklung ist nicht mehr zu übersehen, digitale Geräte sind in jedem Haushalt zu finden und die Auswirkungen auf die Individuen und die Gesellschaft zeigen sich deutlich. (vgl. JIM-Studie 2017).  Dadurch verändern sich auch die Aufgabenbereiche der Sozialen Arbeit. War vor einigen Jahren die Digitalisierung im sozialen Bereich noch Sache der Medienpädagogik, kann sich nun, bedingt durch die Durchdringung aller Lebensbereiche mit digitalen Medien, die Soziale Arbeit nicht mehr auf diese Expert*innen verlassen. Sozialarbeiter*innen müssen selbst aktiv werden.  Aktuell verändern sich klassische Arbeitsbereiche der Sozialen Arbeit drastisch, es kommen aber auch neue Arbeitsbereiche hinzu, die noch kaum Beachtung…

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    3–4 Minuten
  • „Draußen sterben die Leut‘“

    Ob man aus der Perspektive eines „langen Sommers der Migration“ (Sabine Hess et al.) oder auch eines „kurzen Sommers der Barmherzigkeit“ (Paul Mecheril) auf das Jahr 2015 schaut – drei Jahre später scheinen die europäischen Gesellschaften weit entfernt von einer positiven Sicht auf Migration, von offenen Armen und Willkommen. „Draußen sterben die Leut‘“, so hat die taz am 03.07.18 getitelt. Wir sind in einer Situation, in der selbst die zivile Seenotrettung der NGOs von der Wucht der europäischen Staatsmächte getroffen wird. Sie werden angegangen, lahmgelegt und angeklagt, mit dem Ziel sie systematisch davon abzuhalten, Leben zu retten, mit dem Ziel…

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    5–7 Minuten
  • Dual ist die Lösung!? Was war nochmal das Problem?

    Seit nunmehr fast 50 Jahren wird Soziale Arbeit (und ihre Vorläuferfächer Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Sozialwesen u.a.) als Studienfach einerseits an Fachhochschulen respektive Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und andererseits als Sozialpädagogik/Soziale Arbeit an Universitäten gelehrt. Seit einiger Zeit gibt es jedoch auch mit Berufsakademien bzw. Dualen Hochschulen und anderen Institutionen alternative Modelle, die allesamt ein (noch) deutliche(re)s Gewicht auf hohe/höhere Anteile von integrierter Praxis legen. Seit Anbeginn der akademischen Vermittlung Sozialer Arbeit steht diese im Verdacht, zu praxisfern zu sein. In jüngerer Zeit wird sogar behauptet, sie sei „verkopft“, zu wissenschaftlich und würde sich immer mehr in den akademischen Elfenbeinturm zurückziehen. Absolventinnen…

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    4–6 Minuten
  • Nach der Jahrestagung 2018: „Lassen Sie uns auf uns schauen!“

    Die Jahrestagung der DGSA war auch in 2018 rekordverdächtig: Mit 650 Anmeldungen konnte die Zahl der TeilnehmerInnen aus dem Vorjahr übertroffen werden. Ein kleines Outtake sei mir gestattet. Das Organisationsteam kam zwischenzeitlich ordentlich ins Schwitzen, da diese große Menge an Menschen, insbesondere während der Auftaktveranstaltung, kaum unterzubringen war. Aufgrund des enormen Engagements aller Beteiligten gelang es schlussendlich doch, einen passenden Saal in der Laeiszhalle anzumieten. Gebührlicher und hanseatischer hätte die Begrüßung aus meiner Sicht kaum ausfallen können. Die vielen Anmeldungen, ebenso wie die zahlreichen Vorschläge für Panels, sind zudem sicherlich auch mit dem Titel der Veranstaltung „Demokratie und Soziale Arbeit…

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    2–3 Minuten

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