DGSA Blog

Willkommen auf dem Blog der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Soziale Arbeit (DGSA).

Über die DGSA

Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Soziale Arbeit (DGSA) wurde im Jahre 1989 gegrĂŒndet. Sie widmet sich der Förderung der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit und entfaltet dafĂŒr eine Reihe von AktivitĂ€ten in Forschung, Theorie und Lehre. Zur Webseite der DGSA.

Personen aus der DGSA sowie Gastautor*innen beschreiben, kommentieren, analysieren und erklĂ€ren aktuelle Ereignisse aus der Perspektive der Sozialen Arbeit. FĂŒr den Inhalt sind die jeweiligen Autor*innen verantwortlich.

Wir freuen uns ĂŒber regen Austausch und Diskussionen!

  • Aktivierungs- und weitere Methoden in der digitalen Seminargestaltung: Wie die aktuelle Situation dazu einlĂ€dt, Neues auszuprobieren

    Nicht nur an UniversitĂ€ten, sondern im ganzen Land gehen die Vorbereitungen auf ein weiteres digitales Semester gerade in die Zielgerade. Viele Bereiche Sozialer Arbeit stehen nach wie vor vor der Herausforderung, hybrid oder digital Menschen zu erreichen, zu begleiten und zu schulen. Zeit, inne zu halten und das bisher Erlebte zu reflektieren, ist im Alltag mit all den neuen Anforderungen und Herausforderungen oft knapp bemessen – obwohl alltĂ€gliche Erlebnisse aufzeigen, wie wichtig die Reflexion dessen, was medial zuweilen als kollektives Schockerlebnis oder gar Trauma bezeichnet wird, insbesondere fĂŒr die Soziale Arbeit ist. Die Corona-Krise wird weiterhin nicht einschĂ€tzbare Folgen auf…

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    5–7 Minuten
  • Ganztagsschule und Schulsozialarbeit – Auf dem Weg zu einer „neuen NormalitĂ€t“?

    Ganztagsschule vor Corona Es ist etwa fĂŒnf Monate her, die Idee einer Corona-Pandemie war noch lange nicht in unseren Köpfen, als ich gemeinsam mit Kommiliton*innen im Rahmen eines Master-Seminars eine Streitschrift mit folgenden Forderungen formuliert habe: „Als Sozialarbeiter*innen und als Master-Studierende der Sozialen Arbeit fordern wir: Gleichgewichtung von fachlich-qualifizierendem, leistungsbezogenem Lernen und sozialem, nicht leistungsbezogenem Lernen im Rahmen der Ganztagsschule Ausreichend Raum und Sozialarbeiter*innen fĂŒr das soziale, nicht-leistungsbezogene Lernen, fĂŒr jugendkulturelle Bildung und die Gestaltung von Aneignungsprozessen der Jugendlichen an Ganztagsschulen Ein einheitliches bundesweites Konzept fĂŒr das soziale Lernen an der Ganztagsschule, das unter FederfĂŒhrung der Sozialen Arbeit entwickelt wird. …

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    4–6 Minuten
  • Jugendliche brauchen FreirĂ€ume!

    Wie Perspektiven junger Menschen in Corona-Zeiten aus dem öffentlichen Blick entschwinden
 – eine essayistische Betrachtung „Jugendliche brauchen FreirĂ€ume“ – dieser Appell ist nicht neu, bekommt in Corona-Zeiten aber eine neue Dimension. Den 12- bis -18-JĂ€hrigen stehen gerade keinerlei gesellschaftliche Frei- oder SozialrĂ€ume zur VerfĂŒgung, die es ihnen ermöglichen wĂŒrden, ihrem jugendlichen Leben nachzugehen. In dieser Altersphase ist es enorm wichtig, sich von der Welt der Eltern, der Lehrer*innen, der Erwachsenen abzusetzen, sich mit Peers zu treffen und gemeinsam Neues auszuprobieren. Wie soll das gehen, wenn fĂŒr sie sĂ€mtliche RĂ€ume und Orte außerhalb der zudem sehr unterschiedlich aussehenden hĂ€uslichen Umgebung seit…

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    8–12 Minuten
  • Corona-Partys von Jugendlichen. Kritische (Zwischendurch-)Gedanken zum GenerationsverhĂ€ltnis in Zeiten der Pandemie

    Am 21.3.2020 titelt „merkur.de“ in dramatischem Duktus: „GefĂ€hrlicher Jugendtrend Corona-Partys: Söder schockiert – Polizei in Bayern greift durch“. Im nachfolgenden Artikel wird vermeldet: „Die Polizei hat in NĂŒrnberg und Schwabach zwei sogenannte Corona-Partys beendet. Rund 100 junge Menschen hatten sich am Montagabend (16. MĂ€rz) in einem NĂŒrnberger Stadtpark zum Feiern getroffen. Dabei hatte die Gruppe auch eine mit Generatoren betriebene Musik- und Lichtanlage, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. […] In Schwabach trafen sich 50 Jugendliche in einem Skater-Park und feierten den Angaben nach ebenfalls lautstark mit einer mitgebrachten Musikanlage. Offenbar hatten sich die jungen Leute ĂŒber soziale Medien zu…

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    10–15 Minuten
  • Besser gestern als heute: Digitale Kompetenzen in der (Lehre der) Sozialen Arbeit wĂ€hrend der Corona-Krise

    Bettina Radeiski und Michelle Mittmann blicken auf digitale Herausforderungen zu Zeiten der Corona-Krise, wie sie im Netz diskutiert und an Hochschulen umgesetzt werden. Die Ausbreitung des Coronavirus/COVID-19 schrĂ€nkt uns ein und verpflichtet uns zur rĂ€umlichen Distanz. Dass vor etwa einer Woche bundesweit Hochschulen geschlossen wurden, ist unter BerĂŒcksichtigung der rasanten Verbreitung des Virus nur logisch und zu begrĂŒĂŸen gewesen. Diese Entscheidung bringt nun allerdings Herausforderungen mit sich, die von Einzelnen nur mit grĂ¶ĂŸten Anstrengungen zu bewĂ€ltigen sind. Schließlich stehen SozialarbeiterInnen und Lehrende gerade vor der Herausforderung, „mal eben so“ auf digitale Formate umzusteigen, hĂ€ufig, ohne auf Erfahrungen zurĂŒckgreifen zu können. In…

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    3–5 Minuten
  • Fachgruppe Alter: „Was machen die eigentlich?“

    Es wird uns wohl niemand widersprechen: Die Lebenslagen im Alter sowie Herausforderungen und Potenziale des Alter(n)s gewinnen seit einigen Jahren auch fachspezifisch fĂŒr die Soziale Arbeit in verschiedenen Handlungskontexten an Bedeutung. Was lag da nĂ€her als die GrĂŒndung einer Fachgruppe zu eben diesem Gegenstand in der DGSA? Nichts! Also hat sich im Rahmen der Jahrestagung der DGSA 2019 in Stuttgart die Fachgruppe „Soziale Arbeit in Kontexten des Alter(n)s” gegrĂŒndet. Der Titel vereint dabei zwei Perspektiven: Zum einen die BeschĂ€ftigung mit einer spezifischen Zielgruppe der Angebote der Sozialen Arbeit – nĂ€mlich Ă€ltere und alte Menschen – und zum anderen die Auseinandersetzung…

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    4–5 Minuten
  • Was ist die Wissenschaft Soziale Arbeit und seit wann gibt es sie?

    Die Überschrift bildende Frage ist so simpel gestellt und doch kompliziert zu beantworten. Denn mindestens drei verschiedene Ebenen können herangezogen werden, wenn man diese Frage beantworten will. Eine wissenschaftstheoretische Antwort, eine strukturell-institutionelle Antwort sowie eine (wissenschafts)-politische Antwort. Und schnell merkt man, dass es nicht zwangsweise reicht, wenn eine zufriedenstellende Antwort auf nur einer Ebene gegeben wird. Also sortieren wir ein wenig. Die wissenschaftstheoretische Antwort Die wissenschaftstheoretisch fundierte Antwort auf die Frage, seit wann es die Wissenschaft Soziale Arbeit gibt, lautet: seit rund 100 Jahren und damit seit Beginn der institutionalisierten professionellen Ausbildung. Die Argumentation ist hier relativ einfach. Jede Wissenschaft…

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    4–6 Minuten
  • Und dazwischen – die LĂŒcke: Bedeutung von Genderwissen in der Sozialen Arbeit

    Wir sind auf dem Weg ins Feld, zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Soziale Arbeit einer Hochschule fĂŒr angewandte Wissenschaften. Wir wollen Kooperationspartnerinnen bei der Kreisverwaltung im lĂ€ndlichen Raum interviewen. Es geht um die Frage: Wie kann die Öffentlichkeitsarbeit im Landkreis verbessert werden, um eine Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema Gewalt in Paarbeziehungen Ă€lterer Frauen und MĂ€nner (60+) zu erreichen? Dort angekommen, haben wir noch etwas Zeit bis das Interview beginnt und stehen im Vorraum vor drei Regalen mit Flyern und BroschĂŒren, von denen wir uns einige mitnehmen. Erst als wir ein paar Schritte zurĂŒcktreten, fĂ€llt uns auf: Das Regal links…

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    5–8 Minuten
  • „Systemsprenger“ oder: Wie Hilfen besser gelingen können! Gedanken zum Spielfilm „Systemsprenger“

    Der nachfolgende Text entstand auf Anregung meiner Kollegin Prof. Dr. Michaela Köttig und nach einem intensiven gemeinsamen wechselseitigen Austausch. — von Regina RĂ€tz — Mitte September 2019 kam der Spielfilm „Systemsprenger“ der Regisseurin Nora Fingscheidt in die Kinos. Vor dem Kinostart wurde er bundesweit in EinzelvorfĂŒhrungen bereits FachkrĂ€ften, vor allem der Sozialen Arbeit und PĂ€dagogik, gezeigt und mit Podiumsdiskussionen zum Thema flankiert. Die Reaktionen der FachkrĂ€fte auf den Film waren enorm. Es wurde unter anderem benannt, dass der Film sehr emotional und aufwĂŒhlend sei. Dies einerseits, weil er einen Fall zeige, bei denen die Angebote und Leistungen der Kinder- und…

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    11–16 Minuten
  • Promotionsrundmail Nr. 200: Persönliche Betrachtungen

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    10–16 Minuten
  • „Rechtsextremismus“ – Mandat der Menschenrechtsprofession Soziale Arbeit!?

    RĂŒckblick auf den gemeinsamen Studientag „Rechtsextremismus“ der Frankfurt University of Applied Sciences und der IUBH Internationale Hochschule Rund 480 angemeldete Studierende, ĂŒber 50 Referent*innen und die Erkenntnis: Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und seinen Strukturen sollte viel stĂ€rker in den Curricula der StudiengĂ€nge Soziale Arbeit verankert sein. So lĂ€sst sich der gemeinsame Studientag „Rechtsextremismus“ von Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) und IUBH Internationale Hochschule bilanzieren. Der Studientag, organisiert von Michaela Köttig und mir, setzt an einem aktuellen Themenfeld an: Das gesellschaftliche Klima verĂ€ndert sich in Deutschland und die rassistische Hetze ‚wirkt‘: In der gesamten BRD steigen im ersten Halbjahr 2019…

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    4–7 Minuten
  • Rezo-ziale Arbeit?!

    Kurz vor der Europawahl 2019 landete der Youtuber „Rezo“ mit dem Video „Die Zerstörung der CDU“ einen viralen Hit. Das Video wurde mittlerweile fast 15 mio. mal angeklickt – eine fraglos enorme Reichweite. Es erfuhr sowohl öffentlichen Zu- als auch Widerspruch. Letzterer konzentrierte sich insbesondere auch darauf, die im Video kommunizierten Aspekte und Quellen seien zu einseitig und wĂŒrden komplexen gesellschaftspolitischen Sachverhalten somit nicht gerecht werden. Dies mag zutreffen, inwieweit eine tiefergehende Betrachtung von FĂŒr und Wider bezĂŒglich gesellschaftspolitischer Sachverhalte allerdings Aufgabe von Influencer*innen ist, sei an dieser Stelle dahingestellt. AuffĂ€llig ist die Art und Weise, wie mit der gewĂ€hlten…

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    6–9 Minuten
  • Gesichter der Sozialen Arbeit

    Seit 2008 wurden mithilfe des Projekts „Gesichter der Sozialen Arbeit“ Plakate im DIN A2 Format erarbeitet, die zu einer Dauerausstellung an der DHBW Stuttgart fĂŒhrten. Die „Gesichter“, die Soziale Arbeit prĂ€gten, sollten sichtbar werden. Dazu tauchten wir in die Geschichte Sozialer Arbeit ein. Mit jeder Person wird eine neue Facette Sozialer Arbeit sichtbar. Die Personen und ihre „Gesichter“ wurden durch die Rezeption der Geschichtsschreibung entdeckt. Wir fragten uns: Wer gehört zu den „Lichtgestalten“? Wer legt eigentlich fest, wer dazu gehört? Was meint der Begriff Soziale Arbeit? Wie hat sich das, was mit dem Sammelbegriff Soziale Arbeit ausgedrĂŒckt wird entwickelt? Welche…

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    7–10 Minuten
  • „Gemeinsam Strukturen schaffen, um zu gestalten
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 das ist wohl einer der SĂ€tze, die wir Organisator*innen zum Leitmotiv fĂŒr die Vorkonferenz des wissenschaftlichen Nachwuchses der Sozialen Arbeit machen könnten. Warum? Das wollen wir in dem vorliegenden Beitrag erlĂ€utern.  Bereits zum zweiten Mal haben sich im Rahmen der Vorkonferenz zur Jahrestagung der DGSA am 25. und 26. April 2019 Nachwuchswissenschaftler*innen der Sozialen Arbeit in Stuttgart getroffen, in diesem Jahr mit knapp 120 Teilnehmenden sogar doppelt so viele wie beim ersten Mal. Schon die stĂŒrmischen BegrĂŒĂŸungen verhießen zwei großartige Tage. Die am hĂ€ufigsten gestellte Frage war sicherlich: „Und was ist bei dir so passiert? ErzĂ€hl doch mal!“ Aus…

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    4–6 Minuten
  • Mit Blick auf die Jahrestagung 2019: Digitalisierung, ein Querschnittsthema?

    Inzwischen hat es fast jede/r mindestens einmal gelesen: Phrasen wie „Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche“, „Digitalisierung ist allgegenwĂ€rtig“ oder schlicht „Digitalisierung verĂ€ndert alles“. Da liegt es doch nahe, von Digitalisierung als Querschnittsthema, auch in der Sozialen Arbeit, zu sprechen. Oder nicht? Ich wĂ€re auch nicht die erste, der diese Formulierung ĂŒber die Lippen kĂ€me. In Blogs, Statements und Thesenpapieren ist man lĂ€ngst zu dem Schluss gekommen, dass es Tatsache ist, dass die Digitalisierung ein Querschnittsthema in der Sozialen Arbeit ist. Daher schickte ich mich an, darĂŒber eine Master-Thesis zu schreiben. Ich wollte prĂŒfen, ob das Thema Digitalisierung als Querschnittsthema fĂŒr die…

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    2–3 Minuten

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